Wenn Wunden trotz kausaler und sachgerechter lokaler Behandlung innerhalb von mehreren Wochen keine eindeutigen Heilungstendenzen aufweisen, obwohl sie adäquat behandelt worden, spricht man von einer chronischen Wunde. Da der Zeitrahmen, in dem die Wunde in einen chronischen Zustand übergeht nur schwer definieren lässt und je nach Quelle auch variiert, wird hier bewusst darauf verzichtet, einen zu nennen.
Was sollte man bei der Wundheilung unbedingt beachten?
Die Wunden müssen feucht gehalten werden. Dies hat mehrere Vorteile:
- Die Patienten geben weniger Schmerzen an.
- Die Zellen benötigen Feuchtigkeit, um sich in der Wunde bewegen zu können (Achtung, dies ist jetzt vereinfacht ausgedrückt).
Die Wunden benötigen eine "Betriebstemperatur" von mindestens 28°C. Da erst bei dieser Temperatur die Zellteilung einsetzt.
Woran kann man z.B. erkennen, das eine Wunde nicht feucht genug ist?

Auf diesem Bild sieht man deutlich, das ein Teil der Fibrinbeläge deutlich dunkler ist. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Wunde an dieser Stelle zu trocken ist.